Der Lubrikator bringt Dir die Brainpower für den Arbeitsalltag. Der Lubrikator? Eine neue Maschine, Nahrungsergänzungsmittel, neue Form des Motivierens? Weit gefehlt, der Lubrikator ist ein natürliches Getränk mit natürlichen Zutaten.
Das Grundrezept besteht aus:
2 rohe Eiern
2-3 Eßlöffel Bio-Rohmilchbutter oder Kokusöl
Honig
1/2-1 Zitrone
Obst (Banane oder Apfel oder Birne)
Das alles zusammen in einen Mixer und fertig ist das Powergetränk.
Hier ein Video zur Zubereitung:
http://www.google.de/imgres?imgurl=http://ak.cdn.vilogo.tv/cdn/51963a3f89c3183b07000032/thumbnail-21-640.jpg&imgrefurl=http://mahlzeit.tv/getraenke/kalte-getraenke&h=360&w=640&sz=22&tbnid=a8N91I-2cJ3oPM:&tbnh=90&tbnw=160&zoom=1&usg=__3YRNrJ0jOQJhIBvn9N7FnkjmW8Q=&docid=y9PkEyzQtOW29M&sa=X&ei=rvtWUumFEojNswbt1IHQCg&ved=0CEQQ9QEwBA&dur=1362
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Freitag, 11. Oktober 2013
Freitag, 28. Dezember 2012
Ist der Energieerhaltungssatz immer und überall anwendbar?
| Energieerhaltung in biologischen System verhält sich anders als es die Schulwissenschaft gerne hätte. Bild-(c): twinlili,pixelio.de |
Dieser besagt: Die Gesamtenergie eines abgeschlossenen Systems ändert sich nicht mit der Zeit. Zwar kann Energie zwischen verschiedenen Energieformen umgewandelt werden, beispielsweise von Bewegungsenergie in Wärmeenergie. Es ist jedoch nicht möglich, innerhalb eines abgeschlossenen Systems Energie zu erzeugen oder zu vernichten: Die Energie ist eine Erhaltungsgröße.
Ist diese Aussage haltbar? Kann man diese Aussage auch auf biologische Systeme übertragen? Sind darüber Studien gemacht worden?
Die Informationen die ich bis dato finden konnte, stellen den Energieerhaltungssatz für biologische System komplett in Frage.
Ein bekannter Forscher - Helmholtz - gab seine Froschbeinexperimente zur Bestätigung des Energieerhaltungssatzes bald auf. Andere Versuche aus dieser Zeit, die Wärmeerzeugung mit der durch die Atmung freigesetzten Energie zu korrelieren, ergaben ein deutliches Missverhältnis: Es wurde zwanzig Prozent mehr Wärme erzeugt, als zu erwarten war.
Der Hygieniker Max Rugner führte Versuche mit einem Hund in einem Respirationskalorimeter durch. Er stellte fest, dass der Wärmeverlust nahezu genau mit dem errechneten Energiegehalt der verbrannten Nährstoffe übereinstimmt. Auch Versuche an Menschen von Wilbur Atwater und Francis Benedict kamen zu ähnlichen Ergebnissen. Damit schien eine Bestätigung des Energieerhaltungssatzes erfolgt zu sein und es blieb über 75 Jahre relativ ruhig, nur dass es anderen Forschern nicht gelang, die Resultate zu reproduzieren.
Ende der 70iger untersuchte Paul Webb in Ohio erneut die menschliche Energiebilanz und kam zu erstaunlichen Ergebnissen. Dabei stellte er fest, dass die erhobenen Daten von Atwater und Benedict erhebliche Abweichungen aufwiesen, nämlich bei starker körperlicher Anstrengung und gleichzeitiger Mangelernährung. Und er stellte fest „Je sorgfältiger eine Untersuchung durchgeführt wurde, desto klarer sind die Hinweise auf das Vorhandensein unerklärter Energiemengen.“ (Frankenfield, S.947)
Webb selbst stellt fest, dass mehr Energie genutzt wurde, als nach seinen Messungen vorhanden sein durfte. Wenn er alle Untersuchungen zusammen betrachtete, dann machte das durchschnittlich 27 Prozent des gesamten Energieumsatzes aus. D.h. für mehr als ein Viertel der Energie fehlte jede Erklärung.
Victoria Boutenko und Dr. Paul Fieber stellten bei Ihren Versuchen mit grünen Smoothies fest, dass die Probanden mehr Energie hätten, leistungsfähiger waren und sogar an Gewicht zunahmen obwohl die Probanden um ein vielfaches mehr an Energie verbrauchten als sie zu sich nahmen. (1)
Eine meiner Lieblingsbeispiele sind die Tarahumara-Indianer: Sie können ununterbrochen mehrere Tage lang laufen, ohne müde zu werden.. keine Krankheit, keine Kriminalität..
Weitere Beispiel finde ich bei Schatalova. Die für die russische Raumfahrt einige Ernährungsstudien machte. Unter anderem unternahm sie mit einigen Probanden einen Supermarathon über 500 km.. 70-72 km/Tag..
Die Sportler die normal aßen (Fleisch/Nudeln/Süßigkeiten) nahmen im Schnitt 6000 Kalorien/Tag (190g Eiweiß, 200g Fett, 900g Kohlehydrate) zu sich. Schatalowas Probanden 1200 Kalorien (28g Eiweiß, 25g Fett, 180g Kohlehydrate). Sie stellte fest, dass ihr Minimalessertrupp robuster war und teilweise noch Gewicht zulegten. ( Schatalova S.63ff)
Auch ein Neugeborenes scheint phänomenale Energieauswertungen zu haben, verdoppelt es doch sein Gewicht in 180 Tagen, und dabei ist in 100g Muttermilch nur 2g Eiweiß und Kaloriengehalt wie für einen hungernden Bettler.
Als ich vor 6 Wochen meine ersten Versuche mit grünen Smoothies machte fand ich einen hochinteressanten Hinweis zu der Ernährungsvariante von Kriegern aus vergangenen Jahrtausenden: bedeutende Senkung der täglichen Nahrungsmenge.. verringert nicht die Körpermasse, sondern erhöht die Widerstandsfähigkeit.. die mächtigen Krieger Spartas bekamen ihre Tagesration beim Abendapell.. hatte auf dem Handteller Platz.. trotzdem ausreichend, um Willenskraft, Widerstandsfähigkeit, Körpermasse zu erhalten ...
Wissenschaftliche Erklärungen gibt es derzeit dafür nicht. Ich bin gespannt.
Quellen
(1) Victoria Boutenko: Grüne Smoothies. Hans-Nietsch-Verlag, ISBN 978-3-939570-70-7
(2) Galina Schatalova: Wir fressen uns zu Tode. ISBN-13: 978-3442142224
(3) http://ajcn.nutrition.org/content/33/6/1287.full.pdf
Sonntag, 18. November 2012
Grüne Smoothies - mehr Power im Alltag
| leckerer grüner Smoothie: Bild-(c): Marianne J./pixelio |
Bei den Forschungen von Victoria Boutenko und Dr. Paul Fieber nahmen sie sich eine Gruppe von Probanden vor, die täglich einen Liter grüne Smoothies auf nüchternen Magen bekamen und ansonsten alles in ihrem Leben belassen sollten wie sonst auch. Innerhalb von nur zwei Monaten war die Produktion an Magensäure bei diesen Probanden im Durchschnitt um 6o % gestiegen.
Dies ist umso bemerkenswerter, wenn man weiß, daß es in der Naturheilkunde ansonsten ein sehr aufwendiges und oft wenig erfolgreiches Unterfangen ist, die Produktion an Magensäure zu steigern. Warum sollte das überhaupt wünschenswert sein? Nun, der Mangel an Magensäure, wohlgemerkt Magen-Salzsäure, ist heutzutage weit verbreitet. Wenn Sie beispielsweise Rote Bete essen und eine Verfärbung des Stuhlgangs feststellen, dann können Sie aller Wahrscheinlichkeit nach davon ausgehen, dass bei Ihnen ein Magensäuremangel vorliegt.
Darüberhinaus ist bekannt, dass ein erheblicher Anteil der sogenannten Nahrungsmittelallergien oder Unverträglichkeiten nichts anderes als schlechte Verdauung, verursacht durch drei Faktoren sind:
- Übersättigung mit Nahrung ohne gesunde Hungerzyklen,
- mangelndes Kauen und
- zu wenig Magensäure.
Allergien auf Nahrungsmittel lindern oder beseitigen. Natürlich reicht es nicht aus, dies nur hin- und wieder zu machen, man sollte das schon in seinen täglichen Ernährungsrythmus einbauen. Ideal ist jeden Morgen ein grüner Smoothie - aber erst wenn der Hunger kommt.
Die grünen Smoothies sind für viele Menschen die wirkliche Lösung ihrer Verdauungsprobleme, die bei dem Versuch auftraten, sich gesund zu ernähren. Egal, was die Vertreter von Rohkost und Vollwertkost sagen, nach bisherigen praktischen Erfahrung empfindet jeder die grünen Smoothis als angenehm, und die allgemeine Verdauung wird besser.
Bei der Zubereitung des grünen Smoothies kann man alle Salate benutzen, die grün sind, dazu frische Früchte leicht gewärmtes Wasser. Das alles in einen Mixer der eine hohe Drehzahl hat und fertig ist das leckere Frühstück.
Basis-Rezept:
1 großer grüner Salat (Batavia, Rucola, Feldsalat, Mangold, Kopfsalate, etc.)
2 Äpfel mit Kernen
1 Banane
1 Portion Gartenkräuter
leicht gewärmtes Wasser
das alles in einen Mixer mit hoher Drehzahl und runter damit.
Wilder Smoothie:
Giersch, Vogelmiere, Löwenzahn
1 Birne
1 Banane
leicht gewärmtes Wasser
rein in den Mixer und fertig
Herzhafter Smoothie:
1 großer Salat
1 Handvoll Petersilie
1 Apfel
1 Avocado
1 Tomate
1/2 Tasse Rotkohl
1/2 TL Himalya-Salz (kein normales Salz nehmen)
1 Prise Chili
leicht gewärmtes Wasser
Mixer an und genießen.
Quellen:
- Christian Opitz: Befreite Ernährung. Wie der Körper uns zeigt, welche Nahrung er wirklich für Gesundheit und Wohlbefinden braucht. Hans-Nietsch-Verlag 2010, ISBN 978-3-939-570-97-4
- Victoria Boutenko: Grüne Smoothies. Hans-Nietsch-Verlag, ISBN 978-3-939570-70-7
Samstag, 16. Juni 2012
Wie bleibe ich als Projektleiter gesund? - Neues zu Vitamin D
| Durch Sonnenbaden bildet die Haut Vitamin D. Bild-(C): Oliver Haja,pixelio.de |
Vitamine brauch ich nicht, schon gar nicht Vitamin D - meinen Sie! Dabei ist inzwischen allgemein anerkannt, dass Vitamin D mehr als nur ein Vitamin ist, es ist vielmehr ein sehr wichtiges Hormon. In einer jüngsten Wissenschaftsarbeit konnte nachgewiesen werden, dass Vitamin D ein Genregulator ist, der direkt das Immunsystem steuert, indem es direkt an die körpereigene DNA bindet (1) und dort ein Gen aktiviert, das entzündungshemmend
wirkt.
Bekannterweise wird Vitamin D auf natürliche Weise in der Haut durch Sonnenstrahlen gebildet wird. Wer sich also Sonnencreme auf die Haut schmiert oder Sonnenstrahlen generell meidet, wird so nicht in den gesundheitsbringenden Genuss von Vitamin D kommen. Neueste Forschungsergebnisse zeigen, dass Vitamin D der wichtigste Stoffwechselregulator zu sein scheint, den wir heute kennen. Insbesondere bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen, darunter Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, entzündliche Lungenerkrankungen, Schlaganfall, Alzheimer und Diabetes(2)
Wissenschaftliche Studien der letzten Jahre zeigen, dass die von den Gesundheitsbehörden empfohlenen Serumspiegel an Vitamin D von 600 IU pro Tag, eindeutig zu niedrig angesetzt sind, um eine gesunde Lebensführung zu garantieren:
In der ärztlichen Datenbank „Medline" werden fast 9000 wissenschaftliche Studien zum Thema „niedriger Vitamin D Spiegel“ gelistet.
Nach bisherigen wissenschaftlichen Erkenntnissen, können bereits nach 10 Minuten in praller Mittagssonne, bis zu 10000 IU in den oberen Hautschichten gebildet werden. Hierbei sollte man aber beachten, dass die Haut relativ schlecht durchblutet ist, so dass es bis zu 48 Stunden dauern kann, bis dieses Vitamin D in der Blutbahn verfügbar ist und demzufolge in dieser Zeit die Haut nicht abgerieben werden sollte.
Quellen:
(1) Zhang Y, et. al.„Vitamin D lnhibits Monocyte/Macrophage Proinflammatory Cytokine Production by Targeting MAPK Phosphatase-1." Journal of lmm, March 1, 2012; vol. 188 no. S 2127-2135.
(2) "Chronic lnflammation."Life Extension Protocols www.lef.org. Retrleved March S, 2012.
(3) Jenab M, et.al. „Association between pre-diagnostic circulating vitamin D conentration and risk of colrectal cancer in European populations ...“ BMJ. 2010 Jan 21;340:b5500.
(4) Natürlich leben Nr. 03/2012, Seite 13
Sonntag, 13. Mai 2012
Das Laufen als Grundlage eines guten Projektes? Projektleiter gesund, Projekt gesund?
| Laufen stärkt Körper und Geist, Projektleiter gesund, Projekt gesund. Bild-(C): Pertra Bork, pixelio.de |
Erstens, der Mensch hat eine Achillessehne, typisches Merkmal von Lauf-Tieren.
Zweitens, der Mensch hat ausgeprägte Pobacken, wieder ein typisches Merkmal. Affen, beispielsweise, haben keine Pobacken.
Drittens, der Mensch hat eine starke Nackenmuskulatur.
Das Universum hat uns offensichtlich als Lauf-Tier ersonnen. Was liegt also näher uns als solches zu bewegen.
Der Ur-Mensch läuft und läuft und läuft.
UrUr-Menschen laufen. Ur-Indianer laufen. Das bekannteste und sagenumwobenste Lauf-Volk sind die Tarahumara die im Norden Mexikos leben.
Die Tarahumara sind berühmt für Ihre Langstreckenläufe durch Wüsten, Schluchten und Berge und bezeichnen sich selbst als Rarámuri (‘Jene, die schnell laufen’ ). Distanzen von bis zu 170km sind für sie kein Problem und das barfuß oder mit einfachen Schnürsandalen mit einer einfachen Ledersohle. Und natürlich ohne anzuhalten und ohne größere Verpflegung zu sich zu nehmen.
Auch in Afrika findet man solche Ur-Völker. Diese laufen um Ihre Leben abzusichern, und führen Hetzjagden (auch Ausdauerjagd) auf Wildtiere (wie z. B. Hirsche, Rehe) durch, die sie im Dauerlauf die Berghänge hinaufjagen oder durch die Wüste jagen, bis diese erschöpft niedersinken und mit bloßen Händen erwürgt werden können. Laufen scheint demnach eine wesentliche Überlebensnotwendigkeit für den Menschen gewesen zu sein, um seine Nahrung zu bekommen. Kein einziges Tier auf der Welt ist in der Lage diese außerordentlichen Ausdauerleistungen zu erbringen, die dem des Menschen gleichen.
Der Mensch ist sogar in der Lage mit jedem Schritt eine größere Entfernung zurückzulegen als ein Pferd, was seinen Laufstil effizienter macht. D.h. ein Mensch kann, mit der gleichen Nahrungsaufnahme, theoretisch weiter laufen als ein Pferd. In Amerika gibt es ein berühmtes Rennen Mensch gegen Pferd („Man Against Horse“). Den 80 km langen Wettkampf gewannen von 1999-2006 jeweils Menschen erst ab 2006 konnten wieder Pferde gewinnen. (1)
Der Mensch scheint also ein wahres Ausdauer-Lauf-Wunder zu sein.
Die Fehler beim Laufen
Und was macht der heutige zivilisierte Mensch? Genau. Sitzen. Dies widerspricht komplett der Natur des Menschen, dem schlicht und einfach die anatomischen Voraussetzungen zum Sitzen fehlen. Im Übrigen nur so nebenbei: die Ur-Völker sitzen nicht, sie hocken, in dem sie sich weder mit dem Rücken anlehnen noch mit dem Po den Boden berühren.
Der Mensch läuft also, und zwar täglich. Nicht 10, nicht 20, nein, 30 km täglich. Alles kein Problem für den Menschen.
Konsequenter Tipp daraus: „Management by walking around.“ Gut für den Lauf-Mensch und gut für den Kommunikations-Mensch.
Weiterer schwerwiegender Fehler der zivilisierten Menschen: das Tragen von dicken fetten gepolsterten Laufschuhen. Hat der Büro-Mensch mal endlich erkannt, dass er sich bewegen muss, macht er gleich einen schweren Fehler und besorgt sich Laufschuhe. Um diesen Fehler zu verstehen, muss man sich nur wieder die Anatomie des Fußes ansehen. Der Fuß ist ein Meisterwerk der Natur, ein biomechanisches Wunderwerk der Dämpfung, Federung und Druckverteilung. (4)
Chris McDougall stellt in Born to Run einen schönen Vergleich auf: „Das Fußgewölbe wird von allen Seiten von einem äußerst dehnbaren Netz unterstützt: 26 Knochen, 33 Gelenke, 12 gummiartige Sehnen und 18 Muskeln, sie alle strecken und biegen sich wie eine erdbebensichere Hängebrücke.“ (1)
Warum also den Fuß in dicke fette gepolsterte Laufschuhe stecken? Barfußlaufen ist das Ideale für des Menschen Fuß. Mittlerweile haben dies auch die Laufschuhfirmen erkannt, Firmen wie Vibram FiveFingers, Merell, Inov-8, New Balance aber auch Nike und Adidas bieten mittlerweile Laufschuhmodelle an, mit denen das Barfußlaufen realisiert werden kann. Und damit sind wir nach Jahrzenten einer Fehlentwicklung, wieder dort, was die Tarahumara schon seit Jahrhunderten betreiben.
Laufen und die Gesundheit
Eine aktuelle Studie aus dem April 2012 belegt eine dramatische Steigerung der Lebenserwartung durch regelmäßiges Jogging. Demnach erhöht regelmäßiges Joggen die Lebenserwartung bei Frauen um durchschnittlich 5,6 und bei Männern sogar um 6,2 Jahre. Zu diesem erstaunlichen Ergebnis kommt eine neue Studie, die Wissenschaftler aktuell auf der Kardiologie-Konferenz "EuroPRevent2012" in Dublin vorgestellt haben. (2)
Auch der bekannte Laufpapst Dr. Strunz weist unermüdlich, immer wieder, in seinen wöchentlichen Blogs und Newslettern (unter anderem unter http://www.greif.de/news.html ) auf die Wichtigkeit des Laufens hin. (5)
Das Laufen hat eine Vielzahl gesundheitlicher Vorteile: „Es verbessert die Sauerstoffaufnahme, erhöht die Insulinempfindlichkeit, vermindert den Blutdruck, reduziert Blutplättchenaggregation, erhöht die fibrinolytische Aktivität, verbessert die Herz-Kreislauf-Funktionen, Knochendichte und Immunabwehr, reduziert Entzündungsherde, beugt Übergewicht vor und kann psychologische Funktionen verbessern." sagt Dr. Strunz.
Und, was erkennen wir daraus? All die Krankheiten, unter denen mittlerweile fast alle Büro-Menschen leiden, können durch Laufen verbessert, wenn nicht sogar geheilt werden.
Fazit:
Wie ich schon immer gerne erwähne: In einem gesunden Körper steckt ein gesunder Geist. Beides ist wesentlich für eine optimale Leistung im Berufsalltag. Deshalb: Der laufende Projektleiter bildet die Grundlage für eine gute Gesundheit, für eine gesunde Leistung. Nach dem hermetischen Gesetz, wie innen so außen, wie außen so innen. Wird sich auch konsequenterweise die „Aura“ und die „Natur“ des gesunden Projektleiters auf das Projekt auswirken und ein „gesundes“ Projekt bewirken. Diesen letzten Gedankenschluss kann ich wissenschaftlich nicht untermauern und stellt lediglich die persönliche Wahrnehmung und Erfahrung meiner letzten Jahre da.
Quellen
(1) McDougall, Christopher: Born to Run: Ein vergessenes Volk und das Geheimnis der besten und glücklichsten Läufer der Welt, Karl Blessing Verlag, 2010, 400 Seiten, ISBN 978-3896673664
(2) Gesundheitsstudie zum Thema Laufen. URL: http://www.grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/search/label/Medizin%20%7C%20Alternatives%20Heilen
(3) Youtube-Video über die Tarahumara. URL: http://www.youtube.com/watch?v=FnwIKZhrdt4
(4) Youtube-Video über das Barfußlaufen von Harvard professor Daniel Lieberman. URL: http://www.youtube.com/watch?v=7jrnj-7YKZE
(5) Fitnesspapst Dr. Ulrich Strunz News-Seite. URL: http://www.strunz.com/archiv.php
Montag, 23. April 2012
Anti-Bios - gegen unsere Lebensquellen; Antibiotika - Die Ursache chronischer Erkrankungen?!
Nur ein gesunder Projektleiter ist ein guter Projektleiter! Deshalb habe ich mich entschlossen, immer mal wieder interessante Themen aus dem Gesundheitsbereich in meinem Block einzustellen. Den Anfang macht die berüchtigte Antibiotika und die neuesten Erkenntnisse in diesem Bereich. Abgerundet wird das Ganze mit einer umfangreichen Quellenangabe, wie sie in Wikipedia nicht zu finden ist.
Antibiotika, eines der beliebtesten Medikamente in Deutschland hilft gegen alles; auch gegen das Leben, Anti-Bios - gegen unsere Lebensquellen. Vielen ist möglicherweise schon bekannt, dass die Antibiotika-Gabe bei Erkältungskrankheiten völliger Blödsinn ist, denn in den wenigsten Fällen sind Erkältungskrankheiten durch Bakterien ausgelöst, somit ist die Medikation von Antibiotika, wissenschaftlich medizinisch nicht notwendig. "Der unkritische Einsatz von Antibiotika bei viral bedingten Infektionen
und Entzündungen der oberen Atemwege oder beispielsweise der
Nasennebenhöhlen ist aufgrund der Wirkungslosigkeit von Antibiotika
gegenüber Viren in der Regel sinnlos und kann verstärkt zur
Resistenzentwicklung von Bakterien beitragen."(5)
„Und was ist mit den Antibiotika, die schnellstens Entzündungen aus einem kranken Körper vertreiben? Das ist doch ein wahrer Segen!“ meinst Du.
Aber was Du als Segen ansiehst, das sollte man schon eher als großen Fluch für die Menschheit bezeichnen. Denn unter den Schäden, die die Antibiotika (wie eigentlich alle chemischen Medikamente) verursachen, sind die schlimmsten die, dass sie das Immunsystem zum Erlahmen bringen und die Abwehrkräfte des Körpers entscheidend schwächen, denn, dass die Antibiotika nicht nur die bösen Bakterien angreift, sondern auch die Guten, und dadurch massive Probleme insbesondere im Verdauungssystem entstehen (der wichtigste Bereich für das Immunsystem), das dürfte sich mittlerweile als allgemeines Grundlagenwissen in der Bevölkerung herumgesprochen haben. Soweit also das bereits bekannte Wissen, nun zum Neuen.
Aus der Endosymbionten-Hypothese 1 erschließt sich die Entstehung der Mitochondrien aus Ur-Bakterien (1+3). Und gerade diese Ähnlichkeit mit Bakterien macht sie anfällig für das liebste Kind der Schulmedizin: die Antibiotika.
Mitochondrien - und das ist hier der springende Punkt - reagieren auf manche (nicht alle) gegen Bakterien gerichtete Antibiotika und gehen dabei zu Grunde. Gehen nun zu viele Mitochondrien verloren, dann herrscht in der Zelle ein ATP-Mangel, also ein Energie-Mangel, Power-Mangel, Vitalitäts-Mangel. Daraus kann sich dann eine Mitochondriopathie entwickeln. Und die wiederum ist die Ursache bzw. die Grundlage für alle chronischen Erkrankungen und geht einher mit Leistungsminderung, neuroendokrinen Veränderungen, immunologischen Veränderungen und Nitrostress.(2) Einen Schluß zu Burnout zu ziehen ist durchaus angebracht und naheliegend.
Und sollte es tatsächlich mal zwingend notwendig sein, Antibiotika zu verabreichen, dann sollte in jeden Fall darauf geachtet werden, dass Substanzen verabreicht werden, die die ATP-Produktion optimieren bzw. die Mitochondrien schützen. Dazu gehören Coenzym Q10, Omega3, Galactose, Ribose, NADH, B-Vitamine, Glutathionbildner, Magnesium, hochdosiertes Vitamin C, Carnitin, Eisen, Chrom, Kupfer und Mangan (4).
(1) http://www.evolutionslehrbuch.info/index2.php?artikel=teil-5/kapitel-10-03.html
(2) „Die wahren Ursachen chronischer Krankheiten“, raum&zeit, Nr. 163
(3) http://www.fsbio-hannover.de/oftheweek/262.htm
(4) „Anti-Bios - Gegen unsere Lebensquellen“, raum&zeit, Nr. 177
(5) http://de.wikipedia.org/wiki/Antibiotikum
Weitere interessante Information zu Antibiotika. Diese Quellenangaben kommen zum größten Teil aus dem Gesundheits-Konz.
(5) Woraus werden Antibiotika gemacht? Neuerdings aus E. coli-haltigem Menschenkot, dessen Keime genetisch zu einem Breitspektrumantibiotikum manipuliert werden. (The Lancet, Vol.357, No.9257 (2001), S. 692)
(6) Im Konakion und Rocephin wurden Asbestfasern gefunden. (Medical Tribune 6/12.2.1993)
(7) Berücksichtigt werden muss ferner, dass metabolisch aktive Pharmaka - z.B. auch Antibiotika - den Vitaminstoffwechsel stören können. (Medizinische Klinik, 90. Jg., Nr. 2 (1995), S. 96-102)
(8) Nach der Meinung Dr. H.H. Reckewegs sind Medikamente wie etwa Antibiotika oder Chemotherapeutika auch bei schweren Erkrankungen abzulehnen, da ja Krankheiten gerade als biologisch sinnvolle Giftabwehr angesehen werden, welche nicht durch eine medikamentöse Behandlung gestört werden dürfe.(Ärzte Zeitung 171/1.10.1993/7)
(9) Antibiotika verschlimmern das Nierenversagen - wahrscheinlich, weil dadurch zellgebundenes Toxin freigesetzt wird. (Ärzte Zeitung, 18.12.1991)
(10) Mögliche Antibiotikafolgen: Blutgerinnungsminderung, Leberschäden, Niereninsuffizienz, Dysamie, Gallenstauung, Gelbsucht, Nierenentzündung, Durchfall, Darmgeschwü- re, Darmschrumpfung, Krämpfe, Kopfschmerzen, Sehstörungen, Unruhe, Psychosen, Schock, Taubheit, Schwindel, Ataxie, Allergien, Fieber, Vasculitis, Exantheme, Geschwüre, Dermatosen. (med welt 1990, 41, 869)
(11) Wenn Antibiotika in hohen Dosen gegeben werden, werden die normalen Darmbewohner abgetötet. Beim Absetzen der Antibiotika wird der Darm von Bakterien der Umgebung wiederbesiedelt. Clostridium difficile, das normalerweise mit Escherichia coli nicht konkurrieren kann, hat dann große Chancen - vor allem im Krankenhaus -, den Darm zu überwuchern. C. difficile bildet Toxine, schädigt die Zellmembran, so daß sich die Epithelzellen ablösen. (Ärztliche Praxis 98/7.12.1991/30)
(12) Antibiotika-Gabe kann zu einer Candidose (Pilzerkrankung) führen Die Zystitis - eine sehr häufige Erkrankung bei Frauen - wird oft zu lange behandelt. Dadurch können Folgeprobleme wie eine Candidose auftreten. Auch Rezidive (Rückfälle) können durch die antibiotische Therapie regelrecht gefördert werden. (Ärzte Zeitung vom 21.5.1992)
(13) Der klinische Effekt der Antibiotikatherapie ist in den meisten Studien nicht überzeugend, meinte Dr. Fitting. So war in einer plazebo- kontrollierten Studie das Antibiotikum Oxytetracyclin bei 26 von 26 Patienten wirksam, das Plazebo jedoch auch bei immerhin 22 von 27 Patienten. »Nicht schlecht für einen Plazeboeffekt, oder?« (Medical Tribune Nr. 26, 26.6.1992)
(14) Eine ganze Reihe verschiedener Formen des Penicillins, dem aus den Penicilliumpilz gewonnenen Antibiotika, wirken bei Tieren kanzerogen (Kraybill, 1977; NIOSH, 1976).
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| Antibiotikaverbrauch steigt weiterhin bedenklich an. Bild-(c): Andrea Damm, pixelio.de |
„Und was ist mit den Antibiotika, die schnellstens Entzündungen aus einem kranken Körper vertreiben? Das ist doch ein wahrer Segen!“ meinst Du.
Aber was Du als Segen ansiehst, das sollte man schon eher als großen Fluch für die Menschheit bezeichnen. Denn unter den Schäden, die die Antibiotika (wie eigentlich alle chemischen Medikamente) verursachen, sind die schlimmsten die, dass sie das Immunsystem zum Erlahmen bringen und die Abwehrkräfte des Körpers entscheidend schwächen, denn, dass die Antibiotika nicht nur die bösen Bakterien angreift, sondern auch die Guten, und dadurch massive Probleme insbesondere im Verdauungssystem entstehen (der wichtigste Bereich für das Immunsystem), das dürfte sich mittlerweile als allgemeines Grundlagenwissen in der Bevölkerung herumgesprochen haben. Soweit also das bereits bekannte Wissen, nun zum Neuen.
Mitochondrien und Bakterien ähneln sich
Eine neue und möglicherweise viel wichtigere Erkenntnis ergibt sich aus der Tatsache, dass Bakterien und unsere Mitochondrien sich ähneln. Die Mitochondrien, die Kraftwerke unserer Zellen, arbeiten unermüdlich daran, die Körperzellen eines Menschen mit Energie zu versorgen. Der gesamte menschliche Organismus zählt sage und schreibe 180-190 Trillionen Mitochondrien.Aus der Endosymbionten-Hypothese 1 erschließt sich die Entstehung der Mitochondrien aus Ur-Bakterien (1+3). Und gerade diese Ähnlichkeit mit Bakterien macht sie anfällig für das liebste Kind der Schulmedizin: die Antibiotika.
Mitochondrien - und das ist hier der springende Punkt - reagieren auf manche (nicht alle) gegen Bakterien gerichtete Antibiotika und gehen dabei zu Grunde. Gehen nun zu viele Mitochondrien verloren, dann herrscht in der Zelle ein ATP-Mangel, also ein Energie-Mangel, Power-Mangel, Vitalitäts-Mangel. Daraus kann sich dann eine Mitochondriopathie entwickeln. Und die wiederum ist die Ursache bzw. die Grundlage für alle chronischen Erkrankungen und geht einher mit Leistungsminderung, neuroendokrinen Veränderungen, immunologischen Veränderungen und Nitrostress.(2) Einen Schluß zu Burnout zu ziehen ist durchaus angebracht und naheliegend.
Und sollte es tatsächlich mal zwingend notwendig sein, Antibiotika zu verabreichen, dann sollte in jeden Fall darauf geachtet werden, dass Substanzen verabreicht werden, die die ATP-Produktion optimieren bzw. die Mitochondrien schützen. Dazu gehören Coenzym Q10, Omega3, Galactose, Ribose, NADH, B-Vitamine, Glutathionbildner, Magnesium, hochdosiertes Vitamin C, Carnitin, Eisen, Chrom, Kupfer und Mangan (4).
FAZIT:
Jede Antibiotika-Medikation kritisch hinterfragen, Gesunden Menschenverstand walten lassen und gemeinsam mit dem Arzt die Vor- und Nachteile (5-14) abwägen. Gerade Power-Worker, und das sind nun mal gute Projektleiter, sind angewiesen auf höchste Energieproduktion und damit auf eine optimal funktionierende ATP-Zulieferung durch die Mitochondrien.(1) http://www.evolutionslehrbuch.info/index2.php?artikel=teil-5/kapitel-10-03.html
(2) „Die wahren Ursachen chronischer Krankheiten“, raum&zeit, Nr. 163
(3) http://www.fsbio-hannover.de/oftheweek/262.htm
(4) „Anti-Bios - Gegen unsere Lebensquellen“, raum&zeit, Nr. 177
(5) http://de.wikipedia.org/wiki/Antibiotikum
Weitere interessante Information zu Antibiotika. Diese Quellenangaben kommen zum größten Teil aus dem Gesundheits-Konz.
(5) Woraus werden Antibiotika gemacht? Neuerdings aus E. coli-haltigem Menschenkot, dessen Keime genetisch zu einem Breitspektrumantibiotikum manipuliert werden. (The Lancet, Vol.357, No.9257 (2001), S. 692)
(6) Im Konakion und Rocephin wurden Asbestfasern gefunden. (Medical Tribune 6/12.2.1993)
(7) Berücksichtigt werden muss ferner, dass metabolisch aktive Pharmaka - z.B. auch Antibiotika - den Vitaminstoffwechsel stören können. (Medizinische Klinik, 90. Jg., Nr. 2 (1995), S. 96-102)
(8) Nach der Meinung Dr. H.H. Reckewegs sind Medikamente wie etwa Antibiotika oder Chemotherapeutika auch bei schweren Erkrankungen abzulehnen, da ja Krankheiten gerade als biologisch sinnvolle Giftabwehr angesehen werden, welche nicht durch eine medikamentöse Behandlung gestört werden dürfe.(Ärzte Zeitung 171/1.10.1993/7)
(9) Antibiotika verschlimmern das Nierenversagen - wahrscheinlich, weil dadurch zellgebundenes Toxin freigesetzt wird. (Ärzte Zeitung, 18.12.1991)
(10) Mögliche Antibiotikafolgen: Blutgerinnungsminderung, Leberschäden, Niereninsuffizienz, Dysamie, Gallenstauung, Gelbsucht, Nierenentzündung, Durchfall, Darmgeschwü- re, Darmschrumpfung, Krämpfe, Kopfschmerzen, Sehstörungen, Unruhe, Psychosen, Schock, Taubheit, Schwindel, Ataxie, Allergien, Fieber, Vasculitis, Exantheme, Geschwüre, Dermatosen. (med welt 1990, 41, 869)
(11) Wenn Antibiotika in hohen Dosen gegeben werden, werden die normalen Darmbewohner abgetötet. Beim Absetzen der Antibiotika wird der Darm von Bakterien der Umgebung wiederbesiedelt. Clostridium difficile, das normalerweise mit Escherichia coli nicht konkurrieren kann, hat dann große Chancen - vor allem im Krankenhaus -, den Darm zu überwuchern. C. difficile bildet Toxine, schädigt die Zellmembran, so daß sich die Epithelzellen ablösen. (Ärztliche Praxis 98/7.12.1991/30)
(12) Antibiotika-Gabe kann zu einer Candidose (Pilzerkrankung) führen Die Zystitis - eine sehr häufige Erkrankung bei Frauen - wird oft zu lange behandelt. Dadurch können Folgeprobleme wie eine Candidose auftreten. Auch Rezidive (Rückfälle) können durch die antibiotische Therapie regelrecht gefördert werden. (Ärzte Zeitung vom 21.5.1992)
(13) Der klinische Effekt der Antibiotikatherapie ist in den meisten Studien nicht überzeugend, meinte Dr. Fitting. So war in einer plazebo- kontrollierten Studie das Antibiotikum Oxytetracyclin bei 26 von 26 Patienten wirksam, das Plazebo jedoch auch bei immerhin 22 von 27 Patienten. »Nicht schlecht für einen Plazeboeffekt, oder?« (Medical Tribune Nr. 26, 26.6.1992)
(14) Eine ganze Reihe verschiedener Formen des Penicillins, dem aus den Penicilliumpilz gewonnenen Antibiotika, wirken bei Tieren kanzerogen (Kraybill, 1977; NIOSH, 1976).
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Samstag, 28. Januar 2012
Mit der Salutogenese werden Projektkrankheiten beseitigt
Das Erfolgskonzept der Medizin könnte die Rettung für Hunderttausende erfolglose Projekte sein.
Das Projekt steht auf der Kippe, befindet sich in der Krise. Das Projekt steht kurz vorm Scheitern. Das Projekt krankt an allen Ecken und Enden. Was kann getan werden? Welche Schritte müssen zuerst unternommen werden? Ein Weg aus der Krise im Projekt zeigt die Salutogenese auf - ein in der Medizin und Psychologie verwendetes Modell der Gesundheit.
Salutogenese bezeichnet demzufolge die Gesundheitsentstehung. Es werden hier Fragestellungen, Sichtweisen, Faktoren betrachtet, die im wesentlichen in der Medizin zur Entstehung (Genese) und Erhaltung von Gesundheit führen. Der Medizinsoziologe Aaron Antonovsky (1923–1994) prägte den Ausdruck in den 1970er Jahren und deckte die Zusammenhänge zwischen Gesundheit und Krankheit auf. Nach dem Salutogenese-Modell ist Gesundheit nicht als Zustand, sondern als Prozess zu verstehen. Salutogense ist somit die Lehre der Gesundheit, Aufrechterhaltung und Wiedergewinnung von Gesundheit.
Wie kommt es, dass Menschen gesund bleiben?
Antonovsky hat ein Muster entdeckt, das er bei körperlich und geistig gesunden Menschen gefunden hat: den Kohärenz-Sinn. Als Kohärenz-Sinn definiert er die Verstehbarkeit, die Handhabbarkeit und die Bedeutsamkeit.
Er hat festgestellt, dass Menschen mit einem gut ausgeprägten Kohärenz-Sinn geistig und körperlich weitestgehend gesund sind. Die Menschen konnten
- verstehen was passiert
- mit Situationen umgehen, die auf sie zukommen
- Ereignisse als bedeutsam verstehen.
Dieses Modellkonzept lässt sich eins zu eins auf ein Projektumfeld in der Krise umsetzen, in dem die wesentlichen Kernpunkte der Salutogenese berücksichtigt werden. Idealerweise setzt man das Modell auch gleich von Anfang an in einem Projekt ein, damit es gar nicht erst zu einer „Schieflage“ kommt.
Wenn Menschen wichtige Abschnitte ihres Lebens als verstehbar, handhabbar und bedeutsam empfinden führt dies offensichtlich zu einem angenehmen Gefühl, kontrolliert in der Welt zu sein, eben Sicherheit und Ordnung vorzufinden. Daraus resultiert die gut ausgeprägte physische und psychische Verfassung. Gemeint ist damit, die Dinge, die um einen herum passieren zu verstehen. Das Erstaunliche an diesem Konzept ist, dass diese Erklärungen, die sich die Menschen geben, gar nicht zutreffend sein müssen. Es genügt, dass Menschen das Gefühl haben, zu wissen, weshalb Dinge passieren. Ob das wirklich stimmt oder nicht, ist meistens relativ bedeutungslos, außer man wird irgendwie auf diesen Widerspruch aufmerksam. Es ist dabei grundsätzlich unwichtig, ob es stimmt oder nicht. Wichtig ist, dass die Personen das Gefühl haben zu verstehen.
Mit der Handhabbarkeit ist es ähnlich. Auch hier geht es um das Gefühl, auf wichtige Herausforderungen reagieren und mit Situationen umgehen zu können. Dies wird relativ offensichtlich oder anschaulich, wenn man sich folgendes Szenario vorstellt: zwei Personen, von denen die eine einen Erste-Hilfe-Kurs besucht hat und die andere nicht. Wenn beide in die selbe Notsituation kommen oder in der selben Notsituation sind, wird diejenige Person mit dem Erste-Hilfe-Kurs gut reagieren können und weniger Angst haben, in der Situation zu versagen und insofern gut aus der Sache herauskommen, was eine hohe Handhabbarkeit und das Gefühl, auf wichtige Herausforderungen reagieren zu können zur Folge hat. Dies gilt natürlich auch für die alltäglichen Herausforderungen im Projekt, beispielsweise ausbildungsbedingten oder arbeitsbedingten Stress handhaben oder das eigene Zeitmanagement flexibel anpassen zu können, reagieren zu können und ähnliches mehr.
Abschließend als dritter Bereich die Bedeutsamkeit. In diesem Bereich geht es darum, den Sinn in den Dingen zu sehen die um einen herum passieren. Diese Erkenntnis kann positiv oder negativ ausfallen. Wichtig ist, dass Menschen bedeutsame Erfahrungen im Leben sammeln. Wer keine Lebensbereiche im Leben hat, die als bedeutsam empfunden werden, wird, und dies vermutlich sehr bald, in eine schwere Depression abrutschen oder sonstige psychische Erkrankungen erleiden. Bedeutsamkeit heißt letztendlich, dass das eigene Leben als bedeutsam und sinnhaft erlebt wird.
Das Faszinierende an diesem Konzept ist die Einfachheit und Übertragbarkeit auf sehr viele Bereiche, wie beispielsweise das Projekt beziehungsweise das Projektumfeld. Wir können davon ausgehen, dass wir fast nie jemanden mit einer psychischen Störung finden werden, der einen gut ausgeprägten Kohärenz-Sinn hat. Dies schließt sich gegenseitig aus. Auf das Projekt bezogen bedeutet das, dass wir kein Projekt finden werden, das schlecht läuft, in dem die oben genannten Rahmenbedingungen erfüllt sind. Insofern kann natürlich eine Stärkung des Kohärenz-Sinns ein wichtiges und wesentliches Mittel sein.
Wir müssen Menschen Mittel an die Hand geben, dass sie verstehen, was passiert, dass sie mit Situationen umgehen können, die auf sie zukommen und dass sie die Herausforderungen und Ereignisse als bedeutsam verstehen können. Wenn Menschen diese drei Bedingungen haben, wenn diese drei Bedingungen erfüllt sind, werden Menschen im Projekt im allgemeinen gut zurecht kommen. Das führt als allgemeines menschliches Motiv dazu: Menschen sind chronische Sinnsucher.
Wie nun dieses Modell im Detail und mit welcher Methodik im Projekt umgesetzt werden kann, ist als neues Verfahrensmodell vom Autor entwickelt worden.
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